Die Filmanalyse

Filme kommunizieren über Codes mit den Zuschauenden. Dabei wirken die narrative, visuelle und auditive Ebene auf das Publikum (Vgl. Ottiker 2019, S. 8). Diese Ebenen können analysiert werden, um das Medium Film in seiner Filmsprache und Komplexität zu verstehen. Dabei kann das bereits erworbene filmtheoretische Hintergrundwissen des Publikums maßgeblich zum Filmvergnügen beitragen. Jede/r sieht einen„Die Filmanalyse“ weiterlesen

Terminator (1984-2019): Der eindimensionale Blick auf digitale Transformationen

Die Terminator-Filmreihe besteht aus nunmehr sechs Teilen (1984, 1991, 2003, 2009, 2015, 2019). Neben der großen Frage nach der Position des Menschen in einer zukünftigen Welt der Maschinen behandeln die Filme auch das Thema einer fortschreitenden Digitalisierung. Im ersten Teil (1984) ist die digitale Welt aber noch eine Welt in der ferneren Zukunft. Der Terminator„Terminator (1984-2019): Der eindimensionale Blick auf digitale Transformationen“ weiterlesen

Filmräume: „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (2019) und der Grunewald

Die Regisseurin Caroline Link erhielt bereits mit ihrem ersten Kinofilm Jenseits der Stille (1996) eine Nominierung für den Oscar. Nur einige Jahre danach wurde sie mit dem Oscar für Nirgendwo in Afrika (2001) angeregt gewürdigt. Die Buchverfilmung Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (2019) zeigt ein Berlin im Jahr 1933 vor der NS-Machtübernahme. Die Familie„Filmräume: „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (2019) und der Grunewald“ weiterlesen

Filmräume: „Menschen am Sonntag“ (1929) und der Wannsee

An einem Samstag verabreden sich vier junge Menschen für einen Ausflug an den Wannsee am nächsten Tag. Am Sonntag fährt schließlich ganz Berlin raus in die Natur. Doch zunächst endet die Fahrt mit der S-Bahn in Nikolassee. Von hier geht es zu Fuß zum Wannsee. Einige der Szenen des Films wurden am Wannsee gedreht. Doch„Filmräume: „Menschen am Sonntag“ (1929) und der Wannsee“ weiterlesen

Das Mediabook

Wer sich eine Filmbibliothek zu Hause erstellen möchte oder wer einfach nur gern Film sieht, wird zwangsläufig Erfahrungen mit dem Mediabook als Speichermedium gemacht haben. Bereits seit über 10 Jahren werden Mediabooks veröffentlicht. Hierbei werden Blu-ray und das bereits veraltete Medium DVD in eine „Sonderverpackung“ gesteckt, welche den optischen wie auch haptischen Eindruck des klassischen„Das Mediabook“ weiterlesen

Film „Nola Darling“ (1986): Die selbstbewusste Frau

Der erste Langspielfilm von Spike Lee (Originaltitel: She’s Gotta Have It) zeigt die junge, selbstbewusste, unabhängige, sexuell aktiv lebende Künstlerin Nola Darling aus Brooklyn. In zeitlichen Rückblenden erzählen die Figuren eine Geschichte um das Beziehungsleben dieser Frau. Dabei wenden sich die Figuren direkt an den Zuschauer und durchbrechen somit die „Vierte Wand“ ab der ersten„Film „Nola Darling“ (1986): Die selbstbewusste Frau“ weiterlesen

Film „Nirgendwo“ (2016): Der besonders unwertvolle Instagram-Film

Ein Blick auf das Filmplakat von Nirgendwo (2016) verdeutlicht bereits das Motiv des Films: Die Geschlechter werden getrennt und leben in verschiedenen Raumdimensionen. Das wird zugleich farblich markiert, indem die Frauen im seichten Rosa abgebildet werden. Die Ästhetik der Instagram-Welt transformiert der Film als Bewegtbilder in das Kino. Die Farben verweisen zugleich auf die räumlichen„Film „Nirgendwo“ (2016): Der besonders unwertvolle Instagram-Film“ weiterlesen

Film „Ghostbusters“ (1984): Die stereotype Visualisierung der Bibliothekswelt

Der Film Ghostbusters (1984) präsentiert mit seinem Establishing Shot die New Yorker Public Library und gewährt damit zugleich für den Zuschauer Einblicke in die Welt der Bibliothek (siehe Abbildung 1). Wie in Filmen zumeist gängig wird auch hier eine stereotype Bibliothekswelt dargestellt. So zeigt der Film sogleich eine alternde, modisch recht konservativ gekleidete Bibliothekarin im„Film „Ghostbusters“ (1984): Die stereotype Visualisierung der Bibliothekswelt“ weiterlesen

Film „Crazy“ (1999) / „Das schönste Mädchen der Welt“ (2018): 2 Generationen in der medialisierten Sexwelt

In den Coming-of-Age-Filmen Crazy (2000 – Kinozuschauer: 1.489.290) und Das schönste Mädchen der Welt (2018 – Kinozuschauer: 545.756) werden junge Menschen der Generation Y und Z gezeigt. Die Hauptfiguren in beiden Filmen sind 16 Jahre alt und Teilnehmer einer Schulklasse. Der Film Crazy zeigt das Leben im bayrischen Internat – Das schönste Mädchen der Welt„Film „Crazy“ (1999) / „Das schönste Mädchen der Welt“ (2018): 2 Generationen in der medialisierten Sexwelt“ weiterlesen

Film „Menschen am Sonntag“ (1929) – Naturvisualisierungen als filmischer Code zur Darstellung von Beziehungskonstrukten

Die Natur in Menschen am Sonntag (1929) als visualisierte Form kann viele Einblicke in die Beziehungskonstrukte der Figuren aufzeigen. So werden in der Episode am Wannsee speziell die Baumformationen filmisch inszeniert und als narratives Element genutzt. Beim Weg zum Strand gehen die Figuren Wolfgang und Brigitte zusammen durch zwei Bäume während die eigentlich mit Wolfgang„Film „Menschen am Sonntag“ (1929) – Naturvisualisierungen als filmischer Code zur Darstellung von Beziehungskonstrukten“ weiterlesen

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