Die Filmanalyse

Filme kommunizieren über Codes mit den Zuschauenden. Dabei wirken die narrative, visuelle und auditive Ebene auf das Publikum (Vgl. Ottiker 2019, S. 8). Diese Ebenen können analysiert werden, um das Medium Film in seiner Filmsprache und Komplexität zu verstehen. Dabei kann das bereits erworbene filmtheoretische Hintergrundwissen des Publikums maßgeblich zum Filmvergnügen beitragen. Jede/r sieht einen„Die Filmanalyse“ weiterlesen

Der neue filmästhetische Blick auf die Welt: Die fliegende Kamera auf Youtube und im Kino

Im letzten Blogeintrag wurden die Kameraperspektiven vorgestellt und erläutert. Dabei ging es zunächst um den Topshot und die Vogelperspektive als Teil einer filmischen Darstellung, um Isolation und zugleich Spannung aufzubauen. Als Weiterführung dieser beiden Kameraperspektiven soll es nun um Droneshots bzw. Luftaufnahmen mit Hilfe von Quadrocoptern gehen. Eine Drohne bzw. der Quadrocopter kann bereits ab„Der neue filmästhetische Blick auf die Welt: Die fliegende Kamera auf Youtube und im Kino“ weiterlesen

Filmbegriffe: Kameraperspektiven

In der Filmwelt ist der Blick der Kamera zugleich auch der Blick der Zuschauer/innen auf die inszenierte Welt. Dabei beschreiben die Kameraperspektiven die Blickposition auf das Subjekt bzw. Objekt. Im hier gezeigten Beispiel zur Darstellung der Kameraperspektiven handelt es sich ganz offensichtlich um ein Objekt, indem ein Videospiel für die Erstellung der Screenshots verwendet wurde.„Filmbegriffe: Kameraperspektiven“ weiterlesen

Pandemie und die neuen Arten der Filmverwertung

Als im Jahr 2020 die Kinos pandemiebedingt weltweit schließen mussten, gab es für die Filmverleiher eigentlich nur zwei Optionen mit der zuvor nie dagewesenen Situation umzugehen. So wurden gerade die großen Blockbuster auf das nächste Jahr verschoben. Hierbei wäre als Beispiel James Bond – Keine Zeit zu sterben (2021) zu nennen. Eine andere Möglichkeit war„Pandemie und die neuen Arten der Filmverwertung“ weiterlesen

Filmanalyse vs. Filmverleiher: Die Utopie einer nachhaltigen Wissensproduktion

Über das Medium Film zu schreiben, kann sehr erfahrungsreich sein. Vor allem wenn bei einer Filmanalyse neue Erkenntnisse über gesellschaftliche Transformationen oder über filmästhetische Codes entstehen. Die Erkenntnisgewinne sind im privaten Raum bei intensiver Filmsichtung möglich. Vielmehr aber noch kann ein methodisches Vorgehen in den Instituten wie beispielsweise einer Universität angeeignet werden. In Seminaren können„Filmanalyse vs. Filmverleiher: Die Utopie einer nachhaltigen Wissensproduktion“ weiterlesen

Terminator (1984-2019): Der eindimensionale Blick auf digitale Transformationen

Die Terminator-Filmreihe besteht aus nunmehr sechs Teilen (1984, 1991, 2003, 2009, 2015, 2019). Neben der großen Frage nach der Position des Menschen in einer zukünftigen Welt der Maschinen behandeln die Filme auch das Thema einer fortschreitenden Digitalisierung. Im ersten Teil (1984) ist die digitale Welt aber noch eine Welt in der ferneren Zukunft. Der Terminator„Terminator (1984-2019): Der eindimensionale Blick auf digitale Transformationen“ weiterlesen

Filmräume: „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (2019) und der Grunewald

Die Regisseurin Caroline Link erhielt bereits mit ihrem ersten Kinofilm Jenseits der Stille (1996) eine Nominierung für den Oscar. Nur einige Jahre danach wurde sie mit dem Oscar für Nirgendwo in Afrika (2001) angeregt gewürdigt. Die Buchverfilmung Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (2019) zeigt ein Berlin im Jahr 1933 vor der NS-Machtübernahme. Die Familie„Filmräume: „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (2019) und der Grunewald“ weiterlesen

Filmräume: „Menschen am Sonntag“ (1929) und der Wannsee

An einem Samstag verabreden sich vier junge Menschen für einen Ausflug an den Wannsee am nächsten Tag. Am Sonntag fährt schließlich ganz Berlin raus in die Natur. Doch zunächst endet die Fahrt mit der S-Bahn in Nikolassee. Von hier geht es zu Fuß zum Wannsee. Einige der Szenen des Films wurden am Wannsee gedreht. Doch„Filmräume: „Menschen am Sonntag“ (1929) und der Wannsee“ weiterlesen

Das Mediabook

Wer sich eine Filmbibliothek zu Hause erstellen möchte oder wer einfach nur gern Film sieht, wird zwangsläufig Erfahrungen mit dem Mediabook als Speichermedium gemacht haben. Bereits seit über 10 Jahren werden Mediabooks veröffentlicht. Hierbei werden Blu-ray und das bereits veraltete Medium DVD in eine „Sonderverpackung“ gesteckt, welche den optischen wie auch haptischen Eindruck des klassischen„Das Mediabook“ weiterlesen

Film „Nola Darling“ (1986): Die selbstbewusste Frau

Der erste Langspielfilm von Spike Lee (Originaltitel: She’s Gotta Have It) zeigt die junge, selbstbewusste, unabhängige, sexuell aktiv lebende Künstlerin Nola Darling aus Brooklyn. In zeitlichen Rückblenden erzählen die Figuren eine Geschichte um das Beziehungsleben dieser Frau. Dabei wenden sich die Figuren direkt an den Zuschauer und durchbrechen somit die „Vierte Wand“ ab der ersten„Film „Nola Darling“ (1986): Die selbstbewusste Frau“ weiterlesen

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